Gibt es wissenschaftliche Studien zu TBT?

Gibt es wissenschaftliche Studien zu TBT?

TBT ist eine vergleichsweise junge Methodik zur Traumabehandlung, und existiert erst seit 2005 in der aktuellen Form. Davor stand eine Entwicklungszeit von etwa 8 Jahren, in denen Rehana Webster im Gefängnissystem von Neuseeland mit Inhaftierten arbeitete, die eine besonders schlechte Prognose hatten, darunter viele Maori. Ebenso arbeitete sie zu der Zeit mit Kriegsveteranen mit PTBS, und während ihrer regelmäßigen Besuche in Pakistan mit Frauen nach Säure-Angriffen...

TBT ist also in einem interkulturellen Kontext entstanden für Menschen, die nach einem traumatischen Ereignis schnell wieder handlungsfähig sein müssen/wollen, und denen unsere westlichen Konzepte von Therapie fremd sind: für Menschen, die nicht so viel reden und noch weniger analysieren wollen, sondern den Wunsch haben, endlich wieder entspannt schlafen zu können, wieder vertrauensvolle Beziehungen erleben zu können, ihren Verstand wieder souverän benutzen und sich einer Aufgabe voll widmen zu können, ohne dass Flashbacks sie wieder und wieder “ins falsche Kino“ zwingen.

Natürlich können auch Westeuropäer von dieser Methode profitieren, die gerne nach einem Sinn in ihren Erfahrungen suchen, das Warum verstehen wollen..., aber sie werden nur dann glücklich mit den Ergebnissen sein, wenn sie sich mehr als eine Rechtfertigung für ihr Leiden wünschen, und tatsächlich offen sind für ein neues, selbstbestimmtes Leben.

Im Herbst 2015 fanden die ersten TBT-Kurse in Europa statt, noch sehr klein und bescheiden. Seit 2016 wurden schon über 100 Practitioner ausgebildet, viele mit einschlägigem beruflichen Background, darunter auch Ärzte, Heilpraktiker, Psychiater, PsychologInnen und FachärztInnen für Psychotherapie..., die allesamt positive Rückmeldung geben.

Nun zum Thema "wissenschaftliche Evaluation":

Wir, d.h. die mittlerweile 6 TBT-Trainerinnen in Europa und viele der Practitioner haben begonnen, die zahlreichen und sehr zuverlässigen Ergebnisse systematisch zu erfassen mit 4 Follow-Up-Befragungen, jeweils nach 6 Monaten.

Und wir haben einen universitären Kooperationspartner gefunden für eine wissenschaftliche Studie im Vergleich von Therapieverfahren in der Traumabehandlung. Bis diese adäquat starten kann, dauert erfahrungsgemäß noch ein paar Monate. Eine seriöse Durchführung und Auswertung benötigt ebenso eine gewisse Zeit, sodass frühestens im Herbst 2020 mit ersten Ergebnissen gerechnet werden kann.

Aber das tut der Wirksamkeit von TBT keinen Abbruch.

Wenn man bedenkt, dass die Chinesen schon seit über 5000 Jahren sehr erfolgreich die Akupunktur angewendet haben, bevor wir 'Westler' hier mit der Studie die Wirksamkeit bestätigt haben, oder dass Sigmund Freud zum Urvater der modernen Psychotherapie wurde, ohne jemals eine Studie durchzuführen,

dann empfehlen wir lieber: anstatt noch ein paar Jahre zu leiden und zu warten bis die Studien veröffentlicht sind, machen Sie sich doch Ihr eigenes Bild von TBT, z.B. indem sie einen Vortrag mit Live-Demonstration besuchen oder direkt eine Sitzung buchen.

 

TBT mit Kindern

TBT ist eine hochwirksame Body-Mind-Technik, mit der die Erinnerungen an belastende Ereignisse/Erlebnisse sanft und schnell „entschärft“ werden können, sodass sie keine weiteren Stressreaktionen mehr auslösen.

Da TBT u.a. stimmliche Verfremdungen von gehörten Erinnerungen und visuelle Verfremdungen von gesehenen und körperlichen Schock-Ereignissen beinhaltet, können Kinder fast spielerisch ihre belastenden Erfahrungen verarbeiten.

Hier ein paar Fallbeispiele:

Das Schreibaby

Eine Mutter kam mit ihrer 6-Monate-alten Tochter, die seit der Geburt nur ganz wenig und dann auch nur kurz schlafen konnte, stattdessen aber schrie, sobald sie hingelegt wurde. Alle Lösungsversuche, auch medikamentös hatten kaum Erfolg. Beide Eltern waren völlig erschöpft.

Auf die Frage, ob während der Schwangerschaft oder der Geburt etwas Belastendes stattgefunden hatte, erzählte die Mutter von einem Verkehrsunfall, bei dem sie in Panik geraten war: „Mein Baby, mein Baby“. Da sonst nichts Nennenswertes vorlag, haben wir dieses Ereignis ‘neutralisiert‘.

Währenddessen schlief das Baby, das anfangs quengelte, ein. Und es schlief auch weiter, als die Mutter auf dem Heimweg mit einem geplatzten Reifen auf der Autobahn ins Schleudern kam.

Ein Jahr später berichtete die Mutter, dass das Kind seit der Behandlung keine weiteren Probleme mit dem Schlafen hatte.

In der Schule

Die 9-jährige Claudia (Name geändert) mit einer schweren Auto-Immun-Erkrankung lebt seit einigen Jahren in einer Adoptiv-Familie, nachdem ihre leibliche Mutter völlig überfordert war. Claudia ist sehr schreckhaft und hat sichtbar Angst vor Personen, die etwas lauter werden. Sie erstarrt dann komplett und kann eine Weile nicht mehr sprechen. In der Schule hat das häufig zu Problemen geführt, denn wenn der Lehrer nicht gleich eine Antwort bekommt und dann mit Nachdruck insistiert, ist der Tag für Claudia gelaufen. Er war auch nicht bereit, das Abfragen kreativer und sanfter zu gestalten. Trotz sichtbarer Intelligenz war für Claudia die Versetzung gefährdet.

Claudia hat aufgrund der frühesten Traumatisierungen das Erstarren als ihre Schutz-Automatik etabliert. Sie hat keinen Einfluss darauf, es geschieht unwillkürlich. Da auch ich für sie zunächst eine fremde Autoritätsperson war, schien es mir sinnvoller, spielerisch an einem aktuellen Ereignis zu demonstrieren, wie TBT wirkt.

Wir haben also mit dem Satz „Claudia ist mündlich in jedem Fach auf einer 5“ gearbeitet, bis Claudia sichtbar entspannt und sogar amüsiert war. Sie war so glücklich, dass sie am Ende von sich aus gefragt hat, ob sie wiederkommen darf. Das hat mich tief berührt.

Da bei TBT nur 8 Akupunkturpunkte geklopft werden, verbunden mit Atemübungen, empfahl ich außerdem, diese Übungen täglich weiterzuführen, damit Claudia sich mit der Zeit sicher genug fühlt, um statt der automatischen Erstarrung andere Reaktionen auszuprobieren, d.h. wählen zu können.

Claudia übt täglich gemeinsam mit ihrer Mutter, und sie wurde versetzt.

Der Unfall

Markus ist mittlerweile 13 Jahre alt. Seine Mutter, Ute M. war im letzten TBT-Kurs und erzählte zu Hause begeistert von ihren Erfahrungen. So fragte sie auch ihre Kinder, ob sie sich an etwas Schlimmes erinnern, das sie gerne entspannter sehen möchten. Markus erzählte, er erinnere sich genau, wie er als 3-/4-Jähriger mit einem Freund im Wald auf gestapelten Baumstämmen gespielt habe. Ein Stamm hatte sich gelöst und ist mitsamt den Kindern in den Fluss gerollt.

Für Markus war der schlimmste Moment zu erkennen, dass er so erstarrt war, dass er nicht die rettende Hand nehmen konnte, und dass er erst nach einigen Momenten, wo er immer wieder gerufen wurde, ‘auftaute‘. Er hatte auch jetzt immer wieder Träume, wo er völlig gelähmt war.

Nach der Behandlung war er so begeistert, dass er sagte: „Mama, können wir das noch öfter machen, das ist so cool!“

Auch wenn gerade Jugendliche das ‘Klopfen‘ eher uncool finden: „Das sieht so bekloppt aus.“, sind sie andererseits sehr zugänglich, wenn sie merken, wie schnell der Stress sich in Luft auflöst, und wenn sie kreative Alternativen finden, wie sie z.B. auf Hänseleien und Mobbing effektiver reagieren können. (aus den Workshops)

TBT mit Flüchtlingen - Erfahrungen

  

Im Rahmen meines Engagements für Flüchtlinge komme ich immer wieder mit Menschen ins Gespräch, die extrem belastende Situationen erlebt haben. Ich bin glücklich, wenigstens einigen Erleichterung verschaffen zu können - und damit auch die Tür für neue Lebensperspektiven zu öffnen.

S., Mitte 30, lebt seit 3 Jahren in Deutschland. Aus für ihn immer noch nicht nachvollziehbaren Gründen wurde er 2009 von der Spezialpolizei in Syrien abgeholt und schwer misshandelt und geschlagen. Es folgten 3 Monate mit täglicher Folter, die u.a. die Durchblutung in seinen Beinen so nachhaltig beeinträchtigt hat, dass sie heute noch schwarz sind und die Gefahr besteht, dass sie amputiert werden müssen.

Konstante Schmerzen und Gedankenkreisen ließen ihn nie vor 3:30 Uhr einschlafen, also erst bei völliger Erschöpfung. Befragt nach seiner allerschlimmsten Erinnerung nannte er die Begegnung mit seinem Hausarzt - noch in Syrien, der ihm eröffnete, dass seine Beine nicht zu retten sind, und besser heute als morgen amputiert werden müssten. Er hatte die Möglichkeit andere Ärzte aufzusuchen, und hat seine Beine noch, aber sein Zustand ist nach wie vor prekär.

Die Behandlung (30') seines 'Diagnose-Schocks' brachte einige Entspannung, sodass er mittlerweile regelmäßig vor 3 Uhr morgens einschlafen kann. Die Schmerzen sind auch nach 3 Wochen insgesamt etwas geringer (nicht weg), und die Verfärbung der Beine ist heller und weniger durchgängig.

12 Monate später besteht zwar nach wie vor das Risiko, dass die Beine doch noch amputiert werden müssen, aber er kann wieder gut schlafen. Die Schmerzen halten sich in Grenzen, und er kann seinen Kindern ein liebevoller und ausgeglichener Vater sein.

 

E., 23 Jahre alt, ist erst 2015 aus Syrien nach Deutschland gekommen. Davor war sie mit ihrem Vater - selbst durch Folter schwer behindert und fast blind - in einem Flüchtlingslager in Spanien. Sein unberechenbares Verhalten ihr gegenüber, bis hin zu körperlicher Gewalt, insbesondere dann, wenn sie ihm helfen wollte, hat sie zur Verzweiflung gebracht. Befragt nach der schlimmsten Erinnerung nannte sie eine Situation, die sie als lebensbedrohlich erlebt hat, woraufhin sie ihre Tasche packte und fliehen wollte. Als sie auf einer Parkbank innehielt, um zu überlegen, wie es konkret weitergehen kann, wurde ihr bewusst, dass ihr gar nichts anderes übrig blieb, als im Flüchtlingslager abzuwarten, dass ihre Papiere fertig werden. Diese Ohnmacht war ihre schwärzeste Erfahrung, zumal ihr Vater damit zusätzliche Argumente hatte sie zu quälen.

Sie ist sehr bemüht, schnell Deutsch zu lernen, um ihre beruflichen Chancen zu verbessern und auf eigenen Beinen zu stehen, gleichzeitig erlebt sie eine tiefe Einsamkeit, nachdem sie wegen der bizarren Verhaltensweisen ihrer Eltern auf Distanz gegangen ist, und sie aber auch unter ähnlich betroffenen Frauen kein Verständnis und keinen Rückhalt findet. Bei unserer Begegnung war sie sehr depressiv.

Nach einem kurzen Vorgespräch haben wir die 'schwarze Aussichtslosigkeit auf der Parkbank' behandelt. Sie konnte sich gut auf den Prozess einlassen und war schließlich sichtbar erleichtert und sogar stolz auf sich.

In einem Telefonat 10 Tage später klang sie immer noch sehr lebendig und zuversichtlich. Ein Jahr später ist sie weiter sehr stabil, und schreibt selbstbewusst Bewerbungen.

Diese Erfahrungen machen Mut, dass mit diesen Kurzinterventionen - TBT - Heilungsprozesse angestoßen werden, die sich in einem einigermaßen stabilen sozialen Kontext gut weiterentfalten können. Je verlässlicher das soziale Umfeld (wenigstens eine Bezugsperson oder Freunde), umso schneller.

Weitere Fallbeispiele:

A. aus Aleppo war alleine in Deutschland angekommen, hatte inzwischen seine Anerkennung als Flüchtling, und wartete, dass seine Ehefrau und 3 Kinder im Rahmen der Familienzusammenführung nachkommen konnten. Sie hingen in der Türkei fest und bombardierten ihn täglich mit verzweifelten Anrufen. Er arbeitete wie ein Besessener (ehrenamtlich), um sich abzulenken, lernte wie ein Besessener für die Deutsch-Prüfung, und konnte doch nichts behalten.

Bei ihm war keine Trauma-Behandlung angesagt, sondern Hilfestellung und Techniken zur Entlastung und Stabilisierung, neben einer Krankschreibung, um Zeit zu gewinnen, damit er entspannter in die (spätere) Prüfung gehen konnte.

Mit ihm hatte ich 5 Termine, insbesondere um ihn die Body-Mind-Techniken auch zu lehren, damit er sie sicher alleine anwenden kann.

 

Z. aus dem Irak war dort über einen längeren Zeitraum gefoltert worden, u.a. im Zusammenhang mit der Drohung, dass seine Mutter und seine Schwester vor seinen Augen vergewaltigt werden sollen. Dann zu einem späteren Zeitpunkt wurde er in einen Eisenkäfig gesteckt, um im Euphrat ertränkt zu werden, wenn er nicht verrät wo sein Bruder ist. Er wusste es nicht, und auf dem Transport zum Fluss explodierte eine Bombe unter dem Auto. Er hat als Einziger überlebt, schwer verletzt und mit zerfetztem Trommelfell.

Mit ihm 2 TBT-Behandlungen und ansonsten mehrere entlastende Gespräche, da sein Aufenthaltsstatus sehr lange ungeklärt war, und er immer wieder in Panik war, ggf. doch noch nach Bulgarien abgeschoben zu werden, wo er gezwungen worden war, Asyl zu beantragen, aber dann durch Soldaten wieder Folter und Gefangenschaft erleben musste. Er entwickelte massive Schlafstörungen und epileptische Anfälle und war trotz seines großen ehrenamtlichen Engagements – auch für bedürftige Deutsche – stark selbstmordgefährdet.

Im Weiteren Anleitung für spezifische Atemübungen und Techniken zur Entspannung und Selbstregulation.

Die letzten beiden Beispiele machen deutlich, dass das extreme Gefühl von Ohnmacht, Ausgeliefertsein und Aussichtslosigkeit, in diesen Fällen verursacht durch deutsche Behörden, fast noch schwerer wiegen als erlittene Folter. Wie Richard von Weizsäcker es auf den Punkt gebracht hat: „Ohnmacht ist das am schwersten zu ertragene menschliche Gefühl“.

R. aus Kabul ist an sich eine gebildete Frau, selbst Lehrerin, aber seit 5 Jahren in einem emotionalen und inzwischen auch körperlichen Ausnahmezustand, nachdem

  • vor ihren Augen ihr Vater von den Taliban “abgeschlachtet“ wurde

  • ihr ältester Sohn mitgenommen wurde, und sie zu Recht befürchten musste, dass er zu einem Selbstmordattentat gezwungen wird (Er konnte fliehen, aber sie weiß nicht, wo er lebt, und ist in ständiger Sorge um ihn)

  • auf einem Marktplatz in Kabul eine Bombe hochging, kurz bevor sie dort eintraf: „Überall klebten Fleischfetzen, und der Kopf von einem Neffen lag vor meinen Füßen.“

  • auf einer Busfahrt zu einer Beerdigung Taliban den Bus anhielten und schließlich einen jungen Mann rausholten, der als Dolmetscher arbeitete. Die Insassen wurden mit Kalaschnikows im Anschlag gezwungen zuzusehen, „was mit jedem passiert, der mit dem Feind zusammenarbeitet“: Enthauptung.

R. konnte sich nur sehr schwer verständlich machen, hatte extreme Alpträume und außerdem massive Sehstörungen.

Nach 5 Terminen, überwiegend mit TBT zu den spezifischen Erinnerungen, war im letzten Termin auffällig, dass sie sehr viel flüssiger sprechen konnte, die Brille schon mal absetzen konnte. Sie hatte seither (4 Monate) keine Alpträume mehr, und sogar Schalk und Humor blitzte wieder in ihren Augen. Das hat mich zutiefst dankbar gemacht.

Hier noch ein Link zu einem Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens: "Nach den Bomben", wo Rehana Webster, die Entwicklerin der Trauma Buster Technique zu sehen ist, wo sie mit syrischen Flüchtlingen im Libanon arbeitet und TBT unterrichtet.

 

 

 

Wirksame Hilfe bei Schock und Trauma

Wirksame Hilfe bei Schock und Trauma

mit der Trauma Buster Technique™ (TBT)

 

 Sie haben etwas Schlimmes erlebt oder gesehen und erleben jetzt:

  • immer wiederkehrende, unliebsame Erinnerungen (Flashbacks)
  • Alpträume und Schlafstörungen,
  • Schreckhaftigkeit,
  • Reizbarkeit, Ungeduld und Wutausbrüche,
  • Gefühle von Überforderung und Lähmung
  • Depression, Scham und Schuldgefühle...?

 Oder womöglich auch:

  • Vermeiden bestimmter Orte, Gefühle, Stichworte und Gedanken,
  • sich selber nicht fühlen können, und dann bei der kleinsten Berührung aus dem Körper “aussteigen“ und von oben beobachten, was da gerade geschieht?

Das alles und einige mehr sind klare Anzeichen, dass ein Trauma in Ihrem System wirksam ist und Ihre Hirnchemie verändert hat.

Trauma (= Verletzung) ist jedwedes Ereignis, das im Körper eine Stress-Reaktion auslöst, verbunden mit einem Gefühl von Hilflosigkeit:

ein Unfall, Gewalt, Schock, eine Naturkatastrophe, Krieg, eine schlechte Nachricht, schwere Diagnose; Mobbing in Familie, Schule, Beruf; der Todesfall eines vertrauten Menschen, eine verletzende Trennung und Scheidung... oder Zeuge davon zu sein.

Je länger traumatische Situationen anhalten (z.B. sexueller Missbrauch im Kindesalter) oder je häufiger Menschen traumatischen Ereignissen ausgesetzt sind, wie Soldaten und Rettungskräfte, umso tiefer geht die Erstarrung und das Gefühl von Ohnmacht.

Üblicherweise versucht man dann sich abzulenken, z.B. mit Arbeit, Sport und anderen (zwanghaften) Beschäftigungen. Wenn das nicht reicht, werden gerne Medikamente, Alkohol, Rauchen, Drogen und andere Suchtmittel eingesetzt, oder der Körper reagiert mit Allergien, Phobien, chronischen Schmerzen, Krankheiten oder Depressionen.

 Aber diese Lösungsversuche des Systems funktionieren nicht wirklich!

Ein emotionales Trauma ist eine ebenso ernste Verletzung wie ein Beinbruch oder eine starke Blutung, wenn auch nicht sichtbar.

Und wie bei letzteren kann man nicht einfach „die Zeit die Wunden heilen lassen“. Die Folgen wären schlimmer als der Unfall selbst.

Es ist wichtig, auch bei einem emotionalen Trauma möglichst schnell Erste Hilfe zu leisten, um dann in Ruhe das Leben neu zu ordnen, ggf. mit professioneller Unterstützung (ohne erst in langen Monaten der Wartezeit auf einen Therapieplatz noch zusätzliche Schädigungen zu erleiden).

Eine Lösung ist möglich, und sie ist um vieles einfacher als Sie denken.

Erste Hilfe bei Trauma basiert auf TBT (Trauma Buster Technique™).

Die Trauma Buster Technique™ (TBT), entwickelt von Rehana Webster aus Neuseeland, verbindet Klopfakupressur mit einigen spezifischen Elementen des NLP, einer sehr effektiven Form von Hypnotherapie.

Diese Kombination ist sehr wirksam, um die Symptome von posttraumatischem Stress zu lösen und damit das innere Erleben zu verändern.

Die Trauma Buster Technique ergänzt und unterstützt die meisten gängigen Therapieverfahren. Bildlich gesprochen: wie bei einem Hausbrand erst das Feuer gelöscht werden muss, bevor man aufräumen kann, so müssen zuerst die körperlichen Trauma-Stressreaktionen entschärft werden, damit eine Therapie und die Neuordnung des Lebens optimal wirksam werden können.

Es geht darum, das Leben wieder zurück zu gewinnen, wieder entspannt zu schlafen, klarer denken und handeln zu können... und auch wieder Freude am eigenen Körper zu haben.

Durch ein erfolgreich behandeltes Trauma finden Sie in sich die Stärke, die Sie in Akutsituationen handlungsfähig bleiben lässt.