Bei guter Ausbildung und sorgfältiger Anwendung der Methode reicht tatsächlich meist eine Behandlung, um die Trauma-Stress-Verknüpfung zu neutralisieren, sodass die Erinnerung keine starken Gefühle und keine körperlichen Reaktionen mehr auslösen kann. Konsequenz:

  • die Betroffenen fangen an sich zu entspannen, können wieder schlafen
  • die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen und sie auch umzusetzen nimmt wieder zu
  • das Gefühl von Schutzlosigkeit, Überforderung und hilfloser Verlassenheit schwindet

 Für Therapie und psychosoziale Begleitung bedeutet das, dass Entwicklungs-Prozesse in Gang kommen, die lange nicht mehr möglich schienen.

Wo sich über Jahre und Jahrzehnte eine Identität über dem Trauma entwickelt hat, eröffnet sich für die Betroffenen die Möglichkeit, sich "neu zu erfinden". Diesen Prozess zu begleiten kann für die Therapeuten gleichermaßen lustvoll sein.